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Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V.

Aufklärung in den Grenzgebieten von GHANA, BURKINA FASO und TOGO

(I)NTACT arbeitet seit 2015 in der Grenzregion von Ghana, Burkina Faso und Togo. In allen drei Ländern ist die Genitalverstümmelung gesetzlich verboten und wird bestraft. Dennoch wird sie im Norden Ghanas noch von einigen ethnischen Gruppen praktiziert. Auch in der Grenzregion Burkina Fasos zu Ghana sind noch viele Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. In Togo ist die Genitalverstümmelung überwunden, aber Wachsamkeit an den Grenzen ist weiterhin wichtig.

Eltern oder Beschneiderinnen, die noch an der Tradition festhalten, überqueren die Grenzen, um Mädchen im Nachbarland beschneiden zu lassen. So hoffen sie, einer Strafverfolgung zu entgehen.

Durch die Zusammenarbeit von ghanaischen und burkinischen Partnerorganisationen soll dies verhindert werden und die Praktik in den Projektgebieten überwunden werden.

Mit Hilfe des BMZ führen unsere sechs Partnerorganisationen derzeit Aufklärungsarbeit in den betroffenen Grenzgebieten durch.

Dabei arbeiten unsere Teams mit allen relevanten Bevölkerungsgruppen zusammen: den Beschneiderinnen, traditionellen und religiösen Chefs, Gesundheits- und Lehrpersonal, Schüler:innen und den Familien. Für die Aufklärung setzen sie Bildtafeln und Filme zum Thema Genitalverstümmelung ein.

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Burkina 2021 ASD Aufklärung Frauen

 

Bis 2028 wollen wir 979 weitere Dörfer von der weiblichen Genitalverstümmelung befreien. 

Unser Ziel ist klar: 2030 soll Ghana beschneidungsfrei sein!